Teufelsküsse

süßes, weihnachtsbäckerei | 20. November 2016 | von

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Ich habe von meiner Mama ein wundervolles altes Backbuch aus alten DDR-Zeiten. Ich habe schon einige Sachen daraus immer mal wieder gebacken, welche mir ein klein wenig Kindheit zurück bringen.
Und jetzt wo die Weihnachtsbäckerei anfängt, habe ich mir vorgenommen ein paar Rezepte daraus zu backen, die ich bisher noch nicht versucht hatte.

Diese leckeren Kekse hier haben mich schon immer interessiert, schon allein wegen dem Namen. Teufelsküsse. Warum die so heißen weiß ich auch nicht. Denn sie haben wirklich nichts teuflisches an sich.

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Vielleicht könnte man ihnen vorwerfen, dass sie teuflisch gut sind und daher ganz schnell weggegessen. Ansonsten sind sie eher himmlisch. Das besondere an den Keksen ist, dass sie mit recht wenig Mehl gebacken werden, dafür mit umso mehr Speisestärke. Das macht sie herrlich leicht und luftig.
Noch dazu sind sie wirklich einfach gemacht. So, dass auch kleine Kinderhände helfend mitwirken können.

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Wollt Ihr auch einen verführerischen Bissen von diesen feinen Teufelchen? Dann klickt mal hier für´s REZEPT ALS PDF und lasst Euch verzaubern 😉 Das Rezept ergibt ein Blech. Aber Ihr könnt gerne gleich mehr machen. Sie sind ganz schnell weg…

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süße Hefehäschen

süßes | 13. März 2016 | von

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Mein Töchterchen, meine Prinzessin. Fünf Jahre jung, ein Grünschnabel, Drei-Käse-Hoch, ein Klugsch… vorm Herrn,
aber so unglaublich niedlich dabei. Jeden Tag bin ich neu verliebt.

Es war Samstag…

Papa war arbeiten, Mama hat erstmal die Wohnung sauber gemacht, Töchterchen durfte fernsehen.
Das Wochenende ist zum Backen da und ich hatte auch schon eine Idee was ich machen wollte. Aber so nebenbei kam ich
auf die Idee irgendetwas mit Hefeteig zu machen. Ich liebe süßes Hefezeugs. Immer, egal was.
Und da nun schon bald Ostern ist und ich auch gern etwas testbacke oder koche, habe ich mich für diese niedlichen Häschen entschieden.

Gesagt, getan. Hefeteig zusammengeknetet, weiter sauber gemacht, Häschen ausgestochen, gebacken.
Die sahen schon so niedlich aus, wie sie frisch gebacken aus dem Ofen kamen.
Ich habe mir dann etwas geschmolzene Margarine und ein Schüsselchen mit Zucker bereit gestellt um die
Häschen damit zu dekorieren. Während das zweite Blech noch im Ofen war habe ich die ersten schon
eingestrichen und bestreut.
Mir fiel dann ein, dass ich in irgendeiner Kiste irgendwo im Keller noch bunte Dekoostereier hatte, die ich
wunderbar im Foto einbauen könnte.
Ich sagte meinem Töchterchen also Bescheid, dass ich kurz in den Keller ginge. Das Tablett mit den gezuckerten
Häschen lies ich auf der Arbeitsplatte in der Küche stehen. Ich dachte mir noch ob ich es wegstellen solle, aber
Töchterchen war ja abgelenkt. Naja, ich sollte sie eigentlich besser kennen.

Ich wurschtelte also im Keller rum, habe nix gefunden und ging frustiert wieder zurück. Und was sehe ich?
Der Drei-Käse-Hoch steht auf der Leiter in der Küche und taucht fleißig Häschen in den Zucker. Nebenbei auch
so einige in den Mund.

Naja, auch nicht weiter schlimm. Dann haben wir das zusammen gemacht. Ich habe gebuttert, sie gezuckert.
Und wie stolz sie dabei war. Ich liebe solche Momente. Auch wenn es etwas so einfaches ist.
Naja und dann konnte sie es natürlich kaum erwarten bis alles soweit fest war und Mama endlich ihre Fotos
im Kasten hatte. Ohne bunte Ostereier.
Und obwohl die Madame ja schon fleißig genascht hat, bekam sie natürlich ein paar kleine süße Lämmchen.
Von denen gibt´s keine Fotos, die waren ganz schnell weg 😉

Ich weiß gar nicht wieviel wir genascht haben. Aber als Papa von der Arbeit kam hat er natürlich auch noch welche
abbekommen. Und am nächsten Morgen war sie ganz empört, dass Papa „nur noch ein einziges Häschen“ übrig gelassen
hat 🙂

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REZEPT ALS PDF

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