süßer Kaiserschmarrn

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Ein Kompliment wie „Das schmeckt ja besser wie das Original“ von meinem Mann zu bekommen, das geht runter
wie Öl. Das schmeichelt natürlich unglaublich. Da mein liebster Gatte nicht zur veganen Sorte Mensch gehört,
muss er immer wieder mein Versuchskaninchen spielen, wenn es darum geht zu überzeugen. Er ist da sehr kritisch
und nicht immer für meine Kreationen zu begeistern. Wenn er dann allerdings gleich so begeistert ist und am nächsten
Tag gleich nochmal Nachschub verlangt, dann hab ich wohl alles richtig gemacht.

süßer Kaiserschmarrn

Ich habe schon einige Versuche unternommen und massenhaft Pfannkuchen und Pancakes gebacken, aber so richtig
zufrieden war ich nie wirklich. Jetzt aber, jetzt habe ich DAS Rezept gefunden. Jedenfalls für den Kaiserschmarrn.
Er war so fluffig luftig. Mit etwas Margarine in der Pfanne angebraten, wird er auch mit ein wenig Margarine im Ofen
fertig gebacken.
Ich bin ja mittlerweile richtiger Fan von flaxegg geworden. Also quasi Eiersatz aus Leinsamen. Das hält den Teig zusammen, macht ihn aber nicht so fest wie beispielsweise mit Banane. Und der obligatorische Schuß Essig dazu.
Eine weitere ganz entscheidende Sache ist, das man den Teig nicht tot rühren darf. Also wirklich nur die Zutaten miteinander
vermengen bis alles vermischt ist. Ein paar Klümpchen sind hierbei völlig in Ordnung.

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Schaut Euch mal an, wie weich und fluffig der schon aussieht. Ist das nicht zum reinbeißent?
Noch warm serviert mit Apfelmus und ganz dick Puderzucker drauf soooo unglaublich lecker.
Wollt Ihr das auch mal versuchen? Dann ist hier für Euch das Rezept zum mitnehmen.

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REZEPT ALS PDF

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herzhafter Kaiserschmarrn

herzhaftes | 2. März 2016 | von

kaiserschmarrn

Als ich das erste Mal Kaiserschmarrn gegessen habe war ich so ungefähr 20 Jahre jünger als jetzt und damals
mit meinen Eltern im Urlaub in Oberammergau. Das liegt in Bayern. Fand ich damals ganz schön langweilig,
aber wie das so ist, wenn man noch unter den Fittichen seiner Eltern steht, hat man sich seinem Schicksal zu fügen.
Mittlerweile habe ich Oberammergau quasi vor der Haustür, denn ich habe mich ja irgendwann den elterlichen
Fittichen entzogen und bin nach München gezogen, und finde es gar nicht mehr soo langweilig.

Aber zurück zum Kaiserschmarrn. Diesen gab es dort im Urlaub in einer Wirtschaft auf der Karte und wir wußten damit
nichts anzufangen. Also frgaten wir nach und man sagte uns das wäre eine Art Pfannkuchen, in Stücke gerupft, serviert
mit Apfelmus. Das klang meiner Meinung sehr gut, also wurde es bestellt. Und es war in der Tat sehr gut. Ich finde das
witzig, denn in einen Kaiserschmarrn gehören in der Regel Rosinen, und ich hasse Rosinen. Ich hätte das also NIEMALS gegessen und erst recht nicht lecker gefunden. Über die Rosinenfrage streiten meine Mutter und ich heute noch. Sie
besteht nämlich darauf, dass da welche drin waren. Ach ja, Urlaubserinnerungen… 🙂 Habt Ihr auch solche Dinge an die
Ihr Euch gerne schmunzelnd zurück erinnert?

Auch heute finde ich Kaiserschmarrn noch sehr lecker. Natürlich ohne diese blöden braunen, schrumpeligen Dinger.
Daran hat sich nichts geändert.
Nur vegan ist der Schmarrn nicht. Aber, das lässt sich ja ändern. Ach und außerdem ist das ja eine Süßspeise. Kann man
auch ändern.

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Neulich bei der Arbeit (ja, ich mache mir während der Arbeit Gedanken darüber, was ich mir wohl zum Mittagessen mache), meine Gedanken kreisen wirr irgendwo bei Pancakes und klassischen Pfannkuchen. Ein Geistesblitz, ich habe doch mehr Lust auf was deftiges. Gut, Pfannkuchen herzhaft gefüllt. Nö, zu langweilig. Was dann? Ich weiß nicht mehr wie, aber irgendwie bin ich dann schließlich bei Kaiserschmarrn gelandet. Und bevor ich mich anders entscheiden konnte, habe ich das Thema abgehakt. Und so stand meinem Mittagessen nichts mehr im Weg.

Natürlich sollte das ganze aber auch noch recht gesund und vollwertig sein, also entschied ich mich für eine Vollkornvariante.
Damit die Sache auch schön deftig wurde, kamen noch ordentlich Zwiebeln und Räuchertofu dran. Für die leicht fruchtige Note noch Tomaten.
Vom Ergebnis war ich ganz angetan, mein Kind war nicht so begeistert, sie mags eher süß. So blieb halt mehr für mich 🙂
Der Geschmack ist sehr intensiv, durch das Vollkornmehl ist es sehr „kernig“. Das kann man natürlich austauschen, wenn man nicht so auf den Geschmack steht.

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Und hier kommt für Euch noch das Rezept. Ich hoffe Euch schmeckt es genauso wie uns.

unterschrift_anja

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