Moussaka-Schiffchen

herzhaftes | 18. Juni 2016 | von

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Gleich vorweg, ich habe keine Ahnung wie eine Moussaka zu schmecken hat. Denn um ehrlich zu sein, ich habe sie noch nie gegessen. Auch in Zeiten als ich noch Fleisch gegessen habe nicht. Das war so eines dieser Gerichte die mich nie wirklich angelacht haben. Und ich mochte keine Auberginen. Nun ja, Zeiten ändern sich…

Ich hatte also noch Auberginen im Haus, die ich unbedingt kaufen musste, weil die kleine Madame die Farbe so schön fand. Aber essen, nein das wollte sie sie nicht.
Was also damit anstellen? Was manche Lebensmittel betrifft bin ich zuweilen recht einfallslos. Nach einigem Suchen im Internet entschied ich mich für Moussaka. Da ich aber nicht so viel machen wollte, sondern mich erst einmal herantasten wollte, und noch dazu etwas ansehnliches, kam ich letztendlich auf die Idee das ganze gleich direkt in der Aubergine zu machen.

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In eine klassische Moussaka gehört Hackfleisch. Dieses habe ich ersetzt durch Linsen. Eigentlich wollte ich rote Linsen nehmen, hatte aber keine mehr, also habe ich Tellerlinsen genommen. Das war auch sehr lecker. Diese musste ich allerdings etwas länger kochen, da sie zum einweichen waren. Beachtet das bitte, gibt ja auch welche ohne Einweichzeit. Das macht das ganze ein wenig schneller 😉

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Vom Ergebnis war ich ganz angetan. Hätte gar nicht gedacht, dass es so gut wird. Vor allem dachte ich es wird mir auf jeden Fall auseinander fallen oder etwas ähnliches. Wäre ja nix neues.
Wenigstens probieren wollte das Kindchen immernoch nicht. Aber wisst ihr was? Ich habe das zweite Auberginenschälchen liegen lassen. Leer, versteht sich. War dann doch nicht so meins 😉
Der Inhalt aber war sehr lecker.
Vermutlich wird von der Füllung etwas über bleiben. Aber das macht gar nix. Das habe ich in ein Schüsselchen gegeben, mit etwas Béchamelsoße übergossen und auch gebacken. Und dann so gelöffelt.

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Wollt Ihr auch mal versuchen? Seid Ihr auch noch skeptisch gegenüber der Aubergine? Oder liebt Ihr sie? Dann klickt doch einfach mal hier für´s REZEPT ALS PDF und probiert´s aus.

Eure

unterschrift_anja

moussaka_schiffchen

 

gefüllte Süßkartoffel aus dem Backofen

herzhaftes | 31. März 2016 | von

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Wie sieht das bei Euch aus? Ich liebe Süßkartoffeln. Ihr auch? Könnte ich immer und immer wieder
essen. Und gestern hatte ich da so richtig Lust drauf. Irgendwie hatte ich so ein dringendes Bedürfnis nach
Kohlenhydraten. Deshalb gab es Süßkartoffel „fully loaded“ mit carbs en masse. Kichererbsen, Mais,
Erbsen. Dazu noch einen leckeren, schnell zusammen gemixten Joghurtdip und einen extra Klecks
Guacamole.

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Bevor ich einen Beitrag tippe, habe ich meistens die Rezept PDF schon fertig gestellt. Wenn Ihr nun also im Rezept
die Peperoni, die Ihr hier im Bild seht, vermisst, dann gebt einfach eine zu Eurer Gemüsemischung dazu. Wenn Ihr das
nicht mögt, oder Euch das am Ende gar nicht aufgefallen wäre, dann lasst Ihr das einfach 😉

suesskartoffel4

Das einzige Problem das ich hatte war, dass ich so immens Hunger hatte, dass das Warten bis die Süßkartoffel
endlich gar war die reinste Zerreisprobe war. Nebenbei noch die Füllung vorzubereiten, ja das war schon schwer.
Aber als es dann endlich so weit war, dann… mussten aber noch die Fotos in den Kasten 😀

Und dann endlich konnte ich schlemmen. Und ich war so satt danach. Aber glücklich und zufrieden. Und so muss
das schließlich sein.

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Wenn Ihr jetzt auch Hunger darauf habt, dann müsst Ihr Euch leider etwas Zeit nehmen. So mal eben schnell
ist das nicht gemacht. Mit ca. 2 Stunden seid Ihr dabei. Das stört Euch hingegen weniger? Dann kommt hier für
Euch das
REZEPT ALS PDF

unterschrift_anja

gefuellte_suesskartoffel

 

cremiger Kartoffel-Spinat-Auflauf

herzhaftes | 4. März 2016 | von

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Ich widme mich heute mal wieder der Resteverwertung. Wobei man für diesen Auflauf nicht einmal warten muss
bis überhaupt irgendwelche Reste weg müssen. Den kann man auch locker mal mit in den Speiseplan der Woche
aufnehmen.

Ich bin manchmal doch recht einfallslos was das Mittagessen betrifft. Und, ganz wichtig, es muss schnell gehen
und unkompliziert sein. Meistens ist es nämlich so, dass, wenn ich mittags von der Arbeit komme, das Mittagessen meine
erste wirkliche Mahlzeit ist. Ich muss wirklich recht früh raus und habe um diese unchristliche Zeit echt keinen
Hunger. Eine zeitlang habe ich mir ein Müsli mitgenommen und das noch vor Arbeitsbeginn gegessen. Nun haben sich
unsere Arbeitszeiten eine halbe Stunde nach vorn verlegt und dann müsste ich mir das Müsli in Windeseile hineinschlingen
und das mag ich wirklich nicht. So halte ich es eben bis Mittag aus.
Mal so nebenbei, das ist gar nicht so schwer wie man glaubt. Unser Körper absolviert ja jede Nacht ein kleines
Detoxprogramm und braucht so früh noch gar nichts festes. Aber das ist ein anderes Thema.

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Die Vorräte waren also fast aufgebraucht, aber einkaufen war auch noch nicht nötig. Schauen wir also mal was
noch so da ist. Kartoffeln passen irgendwie immer. Und der Spinat, ja der könnte so langsam weg.
Machen wir uns eben einen Auflauf. Mit einer cremigen Soße drumherum. Schön wärmend das ganze. Ich muss
dazu sagen, dass ich bei der Arbeit richtig dolle friere.
Ich arbeite ja in einem Baumarkt und der ist jetzt ganz shön kalt. Dann arbeite doch was, mag sich jetzt einer denken.
Dem stimme ich jetzt mal zu. Aber wenn die Kälte einmal in mir drin steckt, dann geht die nicht so leicht wieder raus.
Also brauche ich etwas richtig deftiges was mir richtig einheizt und mich wieder warm macht.

Und dazu zählt dieses kleine Aufläufchen auf jeden Fall. Die Portion kann man hier beliebig anpassen, das
Rezept ist genau richtig für einen Esser. Und wie gesagt, man kann das ja auch mal für die ganze Familie machen
und nicht erst auf Reste warten. Ich könnte mir auch ein anderes Gemüse dazu vorstellen. Der Phantasie sind
da wohl keine Grenzen gesetzt.

unterschrift_anja

REZEPT ALS PDF

kartoffel_spinat_auflauf

herzhafter Kaiserschmarrn

herzhaftes | 2. März 2016 | von

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Als ich das erste Mal Kaiserschmarrn gegessen habe war ich so ungefähr 20 Jahre jünger als jetzt und damals
mit meinen Eltern im Urlaub in Oberammergau. Das liegt in Bayern. Fand ich damals ganz schön langweilig,
aber wie das so ist, wenn man noch unter den Fittichen seiner Eltern steht, hat man sich seinem Schicksal zu fügen.
Mittlerweile habe ich Oberammergau quasi vor der Haustür, denn ich habe mich ja irgendwann den elterlichen
Fittichen entzogen und bin nach München gezogen, und finde es gar nicht mehr soo langweilig.

Aber zurück zum Kaiserschmarrn. Diesen gab es dort im Urlaub in einer Wirtschaft auf der Karte und wir wußten damit
nichts anzufangen. Also frgaten wir nach und man sagte uns das wäre eine Art Pfannkuchen, in Stücke gerupft, serviert
mit Apfelmus. Das klang meiner Meinung sehr gut, also wurde es bestellt. Und es war in der Tat sehr gut. Ich finde das
witzig, denn in einen Kaiserschmarrn gehören in der Regel Rosinen, und ich hasse Rosinen. Ich hätte das also NIEMALS gegessen und erst recht nicht lecker gefunden. Über die Rosinenfrage streiten meine Mutter und ich heute noch. Sie
besteht nämlich darauf, dass da welche drin waren. Ach ja, Urlaubserinnerungen… 🙂 Habt Ihr auch solche Dinge an die
Ihr Euch gerne schmunzelnd zurück erinnert?

Auch heute finde ich Kaiserschmarrn noch sehr lecker. Natürlich ohne diese blöden braunen, schrumpeligen Dinger.
Daran hat sich nichts geändert.
Nur vegan ist der Schmarrn nicht. Aber, das lässt sich ja ändern. Ach und außerdem ist das ja eine Süßspeise. Kann man
auch ändern.

kaiserschmarrn2

Neulich bei der Arbeit (ja, ich mache mir während der Arbeit Gedanken darüber, was ich mir wohl zum Mittagessen mache), meine Gedanken kreisen wirr irgendwo bei Pancakes und klassischen Pfannkuchen. Ein Geistesblitz, ich habe doch mehr Lust auf was deftiges. Gut, Pfannkuchen herzhaft gefüllt. Nö, zu langweilig. Was dann? Ich weiß nicht mehr wie, aber irgendwie bin ich dann schließlich bei Kaiserschmarrn gelandet. Und bevor ich mich anders entscheiden konnte, habe ich das Thema abgehakt. Und so stand meinem Mittagessen nichts mehr im Weg.

Natürlich sollte das ganze aber auch noch recht gesund und vollwertig sein, also entschied ich mich für eine Vollkornvariante.
Damit die Sache auch schön deftig wurde, kamen noch ordentlich Zwiebeln und Räuchertofu dran. Für die leicht fruchtige Note noch Tomaten.
Vom Ergebnis war ich ganz angetan, mein Kind war nicht so begeistert, sie mags eher süß. So blieb halt mehr für mich 🙂
Der Geschmack ist sehr intensiv, durch das Vollkornmehl ist es sehr „kernig“. Das kann man natürlich austauschen, wenn man nicht so auf den Geschmack steht.

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Und hier kommt für Euch noch das Rezept. Ich hoffe Euch schmeckt es genauso wie uns.

unterschrift_anja

REZEPT ALS PDF

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