oatbars – Müsliriegel mit Blaubeeren und Erdbeeren

fitfood | 9. März 2016 | von

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Es gibt manchmal Zeiten oder Momente im Laufe des Tages, da verfällt man in ein Tief und braucht dringend
einen Energieschub. Nun kann man zum nächsten Supermarkt gehen und sich entweder einen Schokoriegel
oder einen Müsliriegel kaufen. Oder aber man greift zu simplen Zutaten und macht sich seinen gesunden Powersnack
ganz einfach selbst.

Ich habe mich mal an einer recht einfachen Variante versucht. Man kann auch hier wieder Zutaten austauschen
und x andere Möglichkeiten ausprobieren.

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Ich habe mich für etwas einfaches, klassisches entschieden und habe das ganze mit Haferflocken gemacht.
Dazu Blaubeeren und Erdbeeren, etwas Süße, etwas Power, fertig.

So kann man solch ein Riegelchen auch gut und gerne auch mal zum Frühstück verspeisen, beispielsweise
wenn die Zeit mal wieder knapp ist. Was ja bekanntlich auf einen Großteil von uns allen zutrifft.
Genauso gut eignen sie sich aber auch nach dem Sport um die verballerte Energie wieder aufzufüllen.

Ich hab erstmal gut die Hälfte weggefuttert als sie fertig waren. Das sollte so natürlich auch nicht sein 🙂
Aber man kann oder muss das auf Vorrat machen. Sie halten sich einige Tage im Kühlschrank.

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Und hier kommt das Rezept zum Nachbacken.

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süßer Kaiserschmarrn

süßes | 7. März 2016 | von

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Ein Kompliment wie „Das schmeckt ja besser wie das Original“ von meinem Mann zu bekommen, das geht runter
wie Öl. Das schmeichelt natürlich unglaublich. Da mein liebster Gatte nicht zur veganen Sorte Mensch gehört,
muss er immer wieder mein Versuchskaninchen spielen, wenn es darum geht zu überzeugen. Er ist da sehr kritisch
und nicht immer für meine Kreationen zu begeistern. Wenn er dann allerdings gleich so begeistert ist und am nächsten
Tag gleich nochmal Nachschub verlangt, dann hab ich wohl alles richtig gemacht.

süßer Kaiserschmarrn

Ich habe schon einige Versuche unternommen und massenhaft Pfannkuchen und Pancakes gebacken, aber so richtig
zufrieden war ich nie wirklich. Jetzt aber, jetzt habe ich DAS Rezept gefunden. Jedenfalls für den Kaiserschmarrn.
Er war so fluffig luftig. Mit etwas Margarine in der Pfanne angebraten, wird er auch mit ein wenig Margarine im Ofen
fertig gebacken.
Ich bin ja mittlerweile richtiger Fan von flaxegg geworden. Also quasi Eiersatz aus Leinsamen. Das hält den Teig zusammen, macht ihn aber nicht so fest wie beispielsweise mit Banane. Und der obligatorische Schuß Essig dazu.
Eine weitere ganz entscheidende Sache ist, das man den Teig nicht tot rühren darf. Also wirklich nur die Zutaten miteinander
vermengen bis alles vermischt ist. Ein paar Klümpchen sind hierbei völlig in Ordnung.

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Schaut Euch mal an, wie weich und fluffig der schon aussieht. Ist das nicht zum reinbeißent?
Noch warm serviert mit Apfelmus und ganz dick Puderzucker drauf soooo unglaublich lecker.
Wollt Ihr das auch mal versuchen? Dann ist hier für Euch das Rezept zum mitnehmen.

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cremiger Kartoffel-Spinat-Auflauf

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Ich widme mich heute mal wieder der Resteverwertung. Wobei man für diesen Auflauf nicht einmal warten muss
bis überhaupt irgendwelche Reste weg müssen. Den kann man auch locker mal mit in den Speiseplan der Woche
aufnehmen.

Ich bin manchmal doch recht einfallslos was das Mittagessen betrifft. Und, ganz wichtig, es muss schnell gehen
und unkompliziert sein. Meistens ist es nämlich so, dass, wenn ich mittags von der Arbeit komme, das Mittagessen meine
erste wirkliche Mahlzeit ist. Ich muss wirklich recht früh raus und habe um diese unchristliche Zeit echt keinen
Hunger. Eine zeitlang habe ich mir ein Müsli mitgenommen und das noch vor Arbeitsbeginn gegessen. Nun haben sich
unsere Arbeitszeiten eine halbe Stunde nach vorn verlegt und dann müsste ich mir das Müsli in Windeseile hineinschlingen
und das mag ich wirklich nicht. So halte ich es eben bis Mittag aus.
Mal so nebenbei, das ist gar nicht so schwer wie man glaubt. Unser Körper absolviert ja jede Nacht ein kleines
Detoxprogramm und braucht so früh noch gar nichts festes. Aber das ist ein anderes Thema.

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Die Vorräte waren also fast aufgebraucht, aber einkaufen war auch noch nicht nötig. Schauen wir also mal was
noch so da ist. Kartoffeln passen irgendwie immer. Und der Spinat, ja der könnte so langsam weg.
Machen wir uns eben einen Auflauf. Mit einer cremigen Soße drumherum. Schön wärmend das ganze. Ich muss
dazu sagen, dass ich bei der Arbeit richtig dolle friere.
Ich arbeite ja in einem Baumarkt und der ist jetzt ganz shön kalt. Dann arbeite doch was, mag sich jetzt einer denken.
Dem stimme ich jetzt mal zu. Aber wenn die Kälte einmal in mir drin steckt, dann geht die nicht so leicht wieder raus.
Also brauche ich etwas richtig deftiges was mir richtig einheizt und mich wieder warm macht.

Und dazu zählt dieses kleine Aufläufchen auf jeden Fall. Die Portion kann man hier beliebig anpassen, das
Rezept ist genau richtig für einen Esser. Und wie gesagt, man kann das ja auch mal für die ganze Familie machen
und nicht erst auf Reste warten. Ich könnte mir auch ein anderes Gemüse dazu vorstellen. Der Phantasie sind
da wohl keine Grenzen gesetzt.

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Mohnkuchen mit Erdbeeren und Streusel

kuchen und torten | 4. März 2016 | von

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Wenn ich mir schon mal etwas vornehme… Ich habe einen Plan, ein Bild im Kopf, ja sozusagen schon eine Vision wie das Endergebnis vor mir steht und ich es voller Stolz betrachten kann 🙂 Und das sieht alles soo toll aus in meinem Kopf…
Naja, soviel zum Plan…

Ich hatte mir vorgenomen, wie jedes Wochenende, etwas zu backen. Ich hatte die ganz genaue Vorstellung von einem Mohnkuchen, belegt mit Erdbeeren und obendrauf gaaanz dick Streusel. Ja, genau so sollte es sein.
Da ich samstags arbeiten muss, aber Gott sei dank nur bis mittag, habe ich meine Zutaten schnell noch nach der Arbeit kaufen wollen. Wobei „schnell“ so dermaßen eine Fehleinschätzung war. Nicht etwa, weil am Samstag alle zum einkaufen rennen.
Nein, ich hatte die Tatsache ignoriert, dass Mohn eine wohl überaus exotische Zutat sein muss die es in keinem Geschäft zu erwerben gibt 😉 Überall fand ich nur diese Fertigmohntütchen, aber die wollte ich ja nicht. Ich wollte meine Mohnfüllung selber machen.
Zu guter Letzt fiel mir dann nur noch der Biomarkt ein und auf die Idee hätte ich ja auch früher kommen können. Nun hatte ich endlich all meine Zutaten zusammen und konnte loslegen. Naja, der Plan, Ihr wisst.
Zuerst fiel mir die Einkaufstüte runter und ich dachte mir noch scherzhalber „das fängt ja gut an“. Wenn ich geahnt hätte…

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In dieser Woche habe ich mich zudem noch frei von Weißmehl und Zucker ernährt. Dachte mir dann kurzerhand ich könnte ja den Kuchen auch so backen. Dazu noch glutenfrei.
Ich hatte mir noch einen Vollrohrzucker besorgt, denn so ganz ohne Zucker wollte ich es dann auch nicht. Aber dann doch einen relativ „gesunden“. Dann habe ich also Buchweizenmehl, Margarine und eben jenen Vollrohrzucker zusammen gerührt und beim probieren festgestellt, dass der Teig einen ja doch recht eigenen Geschmack hat. Aber gut, erstmal backen. Vielleicht wirds ja besser. Habe meine Mohnfülle gemacht, die guten Erdbeeren geschnippelt, den Kuchen belegt.
Dann kamen die Streusel. Den selben Teig gemacht, noch dazu ein paar gemahlene Mandeln. Schmeckte auch recht eigen.
Aber gut, dachte ich mir, erstmal backen. Naja, was soll ich sagen? Es wurde nicht wirklich besser. Ich meine, es war nicht schlecht, aber eben nicht das, was ich mir von Anfang an eingebildet habe.
Was habe ich also getan? Ihr ahnt es sicherlich… Ja, ich habe von vorn angefangen und genau DEN Kuchen gebacken, den ich wollte. Das ging dann auch ganz schnell, nur wurde es dann auch schon so langsam dunkel. Und ich wollte doch noch Fotos machen. Gerade so ging das noch gut.
Für den Anschnitt war er gerade fest genug. Dafür noch leicht warm, mmmmmhhhh.

So, und nach all dem Drama und Fehlversuch, wobei ich die andere Variante vielleicht doch nochmal mache, gibt´s hier für Euch noch das Rezept.

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Mohnkuchen mit Erdbeeren

herzhafter Kaiserschmarrn

herzhaftes | 2. März 2016 | von

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Als ich das erste Mal Kaiserschmarrn gegessen habe war ich so ungefähr 20 Jahre jünger als jetzt und damals
mit meinen Eltern im Urlaub in Oberammergau. Das liegt in Bayern. Fand ich damals ganz schön langweilig,
aber wie das so ist, wenn man noch unter den Fittichen seiner Eltern steht, hat man sich seinem Schicksal zu fügen.
Mittlerweile habe ich Oberammergau quasi vor der Haustür, denn ich habe mich ja irgendwann den elterlichen
Fittichen entzogen und bin nach München gezogen, und finde es gar nicht mehr soo langweilig.

Aber zurück zum Kaiserschmarrn. Diesen gab es dort im Urlaub in einer Wirtschaft auf der Karte und wir wußten damit
nichts anzufangen. Also frgaten wir nach und man sagte uns das wäre eine Art Pfannkuchen, in Stücke gerupft, serviert
mit Apfelmus. Das klang meiner Meinung sehr gut, also wurde es bestellt. Und es war in der Tat sehr gut. Ich finde das
witzig, denn in einen Kaiserschmarrn gehören in der Regel Rosinen, und ich hasse Rosinen. Ich hätte das also NIEMALS gegessen und erst recht nicht lecker gefunden. Über die Rosinenfrage streiten meine Mutter und ich heute noch. Sie
besteht nämlich darauf, dass da welche drin waren. Ach ja, Urlaubserinnerungen… 🙂 Habt Ihr auch solche Dinge an die
Ihr Euch gerne schmunzelnd zurück erinnert?

Auch heute finde ich Kaiserschmarrn noch sehr lecker. Natürlich ohne diese blöden braunen, schrumpeligen Dinger.
Daran hat sich nichts geändert.
Nur vegan ist der Schmarrn nicht. Aber, das lässt sich ja ändern. Ach und außerdem ist das ja eine Süßspeise. Kann man
auch ändern.

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Neulich bei der Arbeit (ja, ich mache mir während der Arbeit Gedanken darüber, was ich mir wohl zum Mittagessen mache), meine Gedanken kreisen wirr irgendwo bei Pancakes und klassischen Pfannkuchen. Ein Geistesblitz, ich habe doch mehr Lust auf was deftiges. Gut, Pfannkuchen herzhaft gefüllt. Nö, zu langweilig. Was dann? Ich weiß nicht mehr wie, aber irgendwie bin ich dann schließlich bei Kaiserschmarrn gelandet. Und bevor ich mich anders entscheiden konnte, habe ich das Thema abgehakt. Und so stand meinem Mittagessen nichts mehr im Weg.

Natürlich sollte das ganze aber auch noch recht gesund und vollwertig sein, also entschied ich mich für eine Vollkornvariante.
Damit die Sache auch schön deftig wurde, kamen noch ordentlich Zwiebeln und Räuchertofu dran. Für die leicht fruchtige Note noch Tomaten.
Vom Ergebnis war ich ganz angetan, mein Kind war nicht so begeistert, sie mags eher süß. So blieb halt mehr für mich 🙂
Der Geschmack ist sehr intensiv, durch das Vollkornmehl ist es sehr „kernig“. Das kann man natürlich austauschen, wenn man nicht so auf den Geschmack steht.

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Und hier kommt für Euch noch das Rezept. Ich hoffe Euch schmeckt es genauso wie uns.

unterschrift_anja

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